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Phasen

Der Weg in ein Burnout ist immer individuell und niemand erleidet es über Nacht. 
Verschiedene "Stadien", die irgendwann in einem handfesten Burnout-Syndrom münden können, werden in unterschiedliche Phasen eingeteilt, deren Ablauf unbewusst vonstatten geht und logisch voran schreitet.

Einzelne Phasen können übersprungen werden und je nach Persönlichkeit, Kraftreserven und Belastungsstruktur erlebt nicht jeder immer alle Phasen.

Ebenso können die beschriebenen Phasen durchlaufen werden, ohne ein Burnout zu erleiden.

Der Weg zurück ist aus allen Phasen möglich.
Wenn Sie sich an einer Stelle wiedererkennen, ist dies durchaus positiv, denn es ist der erste Schritt, einen guten und gesunden Weg für sich finden zu können.

Es sind unterschiedliche Modelle verbreitet, ich gebe Ihnen einen Überblick über 4 verschiedene Phasen als Erklärungsansatz, wie eine Person über eine Belastung* ausbrennen kann. 
 

*Belastungen sind dabei Stress- und Konfliktsituationen, beruflich oder privat. Diese können sowohl mit einem Gegenüber stattfinden als auch innerhalb eines ganzen Teams, gegenüber eines Systems und auch oder vielleicht vor allem im Spannungsfeld mit sich selbst.



1. ALARM + HIGH-SPEED

Sie befinden sich in einem Konflikt, einer Kontroverse und empfinden Belastung, Stress. Ihr Körper und Ihre Psyche sind "alarmiert" und erste , natürliche Stressreaktionen treten auf. Das vegetative Nervensystem reagiert. Sie laufen auch unbewusst im High-Speed-Modus. Dieses Stresslevel wird nicht zwangsläufig negativ empfunden.

Eine leichte Angespanntheit und Unruhe begleiten Sie, von der Sie auch fern des Konfliktes nicht so einfach ganz abschalten können.


Die Gefahr an dieser Stelle: Wer zu lange am Limit läuft wird seine Reserven aufbrauchen und kann keine neuen aufbauen, wird so über seine Grenzen gehen und Leistungsfähigkeit einbüßen.


2. STILLSTAND + WIDERSTAND

Es gelingt Ihnen weder eine Lösung zu finden noch aus dem Konflikt auszusteigen.

Weil Sie sich selbst treu bleiben und die Belastung doch irgendwie bewältigen wollen, ohne aufzugeben, leisten Sie selbstbewusst Widerstand.
Gedanken wie "das lasse ich nicht mit mir machen", "das sehe ich nicht ein" oder "ich gebe jetzt nicht einfach nach" können hier auftauchen.
Dabei machen sich Enttäuschung, eine gewisse Hilflosigkeit und Ärger gegenüber der Situation oder des Konfliktpartners breit. Hier entstehen meist die ersten bewussten, negativen Gefühle.

Das Verharren in einer negativen Situation ist psychisch sehr belastend, deshalb ist es ein natürlicher Impuls, eine Ablenkung von dem bestehenden, aktuell nicht lösbaren Konflikt zu finden. Dies kann z.B. in Form von mehr (erfolgsversprechender) Arbeit stattfinden.
Auch das Verdrängen des Ärgers, eine Abspaltung von den negativen, belastenden Gefühlen sowie eine Kompensation dieser ist eine natürliche Reaktion und geschieht zunächst völlig unbewusst. 


An dieser Stelle ist die Gefahr groß, eine Anhängigkeit zu Kompensationsmechanismen* zu entwickeln. 


*Kompensationsmechanismen sind sehr individuell und dienen dazu, das Negative mit etwas auszugleichen, was Glücksgefühle, Erfolgserlebnisse oder Entspannung hervorruft. Die häufigsten Beispiele sind Sport, der immer extremer und zwanghafter betrieben wird, Risikospiele, Schlafmittel, Alkohol und andere Rauschmittel.
 


3. ERSCHÖPFUNG + STAGNATION

Weil Sie Ihre Kraft für eine gerade unlösbare Belastung nicht weiter aufbrauchen wollen und können wird Ihr Widerstand schwächer und Sie verfallen in eine Resignation. Dies geht mit einer Interessenslosigkeit einher (logisch, weil Sie Ihre Interessen ja nicht vertreten können!) und Sie fühlen Sich leer und erschöpft. Ihre frühere Freude und Motivation sind verschwunden.

Negative Gefühle wie Frustration, Unruhe, Traurigkeit, Selbstzweifel und Pessimismus treten in dieser Phase häufig auf.

Körperliche Symptome werden an dieser Stelle chronisch und fallen erstmals belastend auf.



4. RÜCKZUG + AUFGABE

Wird der Ausweg aus der Erschöpfung nicht gefunden, folgt der innere und äußere Rückzug. 
Sie fühlen Leere, Sinn- und Hoffnungslosigkeit und sind in Ihrem Alltagsleben stark verändert.

Sie erleben Ihre Umwelt passiv und wollen damit nichts zu tun haben Ihr Inneres ist verwaschen und doch voller negativer Gefühle, auch sich selbst gegenüber. 
Oftmals wird trotz oder gerade wegen der totalen inneren Resignation ein korrekter und extrem gleichgültiger "Dienst nach Vorschrift" geleistet, so dass der innere Rückzug von Außen nur schwer wahrgenommen werden kann.
 

Der Prozess dieser Phasen verläuft wie eine chronische Krankheit, wenn er nicht auf selbst-bewusste Art achtsam unterbrochen wird. 

Dies bringt immer auch eine prozesshafte Wesensveränderung (Depersonalisierung*) mit sich, die aus einer idealistisch motivierten und leistungsfähigen Persönlichkeit eine gleichgültige, kraftlose und erschöpfte Person machen kann.


Auf welcher Stufe für Sie ein ernstzunehmendes Burnout-Syndrom beginnt und die Wertigkeit der einzelnen Auswirkungen ist individuell und soll an dieser Stelle Ihrem persönlichen Befinden überlassen bleiben.


Das Verständnis bestimmter Mechanismen ermöglicht Ihnen, aktiv entgegenzusteuern. 

In jeder der beschriebenen Phasen und auf der jeder Stufe der Depersonalisierung ist Ihre eigene Persönlichkeit ein mitwirkender Faktor. So tragen Sie auch einen wesentlichen Anteil daran, NICHT (weiter) in die Spirale der Erschöpfung und Depersonalisierung zu geraten. 


*Depersonalisierung insofern, dass Sie sich sich selbst als unwirklich, irreal, verändert, sich selbst fremd und fern erleben. Eigene Gefühle sind dumpf und taub, der eigene Körper leer und ohne Empfindung.

Werden Sie sich Ihrem Anteil bewusst und nutzen Sie ihn! 
Es ist nie zu spät dafür. 

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