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Stressreaktionen

Der Begriff Stress ist häufig mit etwas Negativem, etwas Lästigem verknüpft.  Hektik, Belastungen und (zu) hohe Anforderungen werden damit verbunden. 

Dabei kann Stress auch positiv erlebt werden. 


Beide Arten von Stress haben ihre Berechtigung und spielen in der Erschöpfungsspirale des Burnout-Syndroms eine Rolle.


Dem empfundenen Stress liegt ein komplexes und durchdachtes System des menschlichen Organismus zu Grunde, dessen Verständnis ein Grundpfeiler in der Burnout-Prävention und Intervention darstellt. Typische erste Stressreaktionen sind eine erhöhte Herzfrequenz, erhöhter Blutdruck, vermehrte Schweißproduktion, bessere Durchblutung, verminderte Verdauungstätigkeit, gesteigerte Aufmerksamkeit, Aggression und Aktivität. 

Verschiedene andere Rezeptoren unseres Körpers sind dabei blockiert, so dass bestimmte Bedürfnisse verdrängt und nicht wahrgenommen werden, z.B. Hunger und Durst, Müdigkeit und Regeneration. Auch das Schmerzempfinden und der Sexualtrieb sind unter Stress unterdrückt.


Dies alles ist evolutionär begründet und wird vom vegetativen oder autonomen Nervensystem gesteuert, welches automatisch und unbewusst abläuft. 
Das Vegetative Nervensystem besteht aus Sympathikus und Parasympathikus, zwei Nervengeflechte, die wie Gegenspieler agieren. 

Während der Sympathikus den Körper in erhöhte Aufmerksamkeit und Leistungsbereitschaft versetzt, ist der Parasympathikus für Erholung und Regeneration zuständig. Er versetzt den Körper in entspannte Ruhezustände und sorgt dafür, dass Herzfrequenz und Blutdruck sinken und die Verdauungstätigkeit wieder zunimmt. 


Unsere Vorfahren mussten sich gegen auftauchende Gefahren in der Wildnis behaupten. Um das Überleben zu sichern, musste blitzschnell zwischen "Kampf und Flucht" entschieden werden. Das Stress-System des Sympathikus war also ein notwendiger Überlebensmechanismus.

"Stress" befähigt den Organismus zu  Höchstleistungen und die  automatische Regulierung war und ist durchaus sinnvoll. 
Auch heute noch springt unser Stress-System sofort an, wenn es gilt, auf eine potentielle Gefahr und Belastung zu reagieren. Auch Leistungsdruck, den wir uns selbst machen, ist für unser System ein Stressor, und es gilt, notwendige Reserven zur Verfügung zu stellen und leistungsbereit zu sein (siehe Phase 1 "Alarm + High-Speed").


Das Zentrale:
Der Sympathikus unterdrückt immer den Parasympathikus (umgekehrt nicht!) und der Körper kann sich nur in einem Modus befinden. 
Auch bei positivem Stress befindet sich unser System im Sympathikus-Modus. 


Erfolgt nach einer Belastung keine (echte) Entspannung, entsteht eine Stresstreppe. 
Die geistige und körperliche Anspannung steigt kontinuierlich an, wird chronisch und Stressoren, die eigentlich gut verarbeitet werden könnten, lösen immer schneller Stressreaktionen aus.


Das heutige Alltagsdasein ist ausschließlich Sympathikus-lastig. Termine müssen eingehalten, emails gecheckt, Meetings wahrgenommen, Kinder versorgt werden etc. Selbst Möglichkeiten der Regeneraion werden mit leistungsbezogenen Attributen betitelt (zB "Power-Napping").
Auch der ursprüngliche Abbau ausgeschütteter Stresshormone durch Kampf oder Flucht, also körperliche Betätigung, ist heute nicht mehr aktuell.


Dies macht deutlich, wie wichtig es ist, sich aktiv um seinen Parasympathikus zu kümmern.


Eine gezielte, bewusste Aktivierung des Parasympathikus-Modus´ ist ein wesentlicher Baustein bei der Beschäftigung mit dem Burnout-Syndrom und dem Entgegenwirken menschlicher Erschöpfung.

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