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Ernährung

Weil Ihre Ernährung nicht nur Ihren Körper baut, sondern auch Ihre Erschöpfung am Leben hält, soll diesem Thema ein Kapitel gewidmet werden.

Unsere Nahrung ist der Treibstoff für unser ganzes System. Was Sie als Nahrung zu sich nehmen, versorgt Sie mit notwendiger Energie, die Sie brauchen, um körperlich UND geistig leistungsfähig zu sein und zu bleiben.

Ihre Ernährung hat UNMITTELBAR Einfluss auf Ihre Stimmung und Ihr Energieniveau.

Dabei kommt es viel weniger auf die richtige Menge an und viel mehr auf die richtigen Inhalte.

Die richtige Zusammensetzung Ihrer Nahrung wird Sie wirkungsvoll darin unterstützen, sich freier, fröhlicher, gelassener und über den ganzen Tag energievoller zu fühlen.

Einzelne Bestandteile unserer Nahrung und deren Zusammenhang mit unserer Energie und Stimmung soll nachfolgend in grundlegender Einfachheit erläutert werden.

Aminosäuren sind GRUNDLEGEND für Ihre Gesundheit und liefern Ihnen wichtigste Baustoffe, die Ihr Körper für sämtliche Vorgänge, vor allem zur Zellerneuerung und Regeneration braucht.

Manche Aminosäuren können vom Körper selbst hergestellt werden (nicht essentielle Aminosäuren), andere nicht (essentielle Aminosäuren). Letztere MÜSSEN mit der Nahrung aufgenommen werden, denn sie sind lebensnotwendig und das A und O, wenn Sie Ihren Körper gesund und Ihren Geist ausgeglichen halten wollen.

Sie brauchen JEDEN TAG und zu JEDER Mahlzeit eine Aminosäurequelle.

Eine Möglichkeit, fehlende Aminosäuren in einem ausgewogenen Maß in die Ernährung einzubauen stellen hochwertige Eiweiß-Shakes dar. Diese sollten frei von Zucker sein und eine biologische Wertigkeit über 100 haben.

Meist sind solche Shakes nur über Apotheken oder gute Shops zu beziehen. Supermarkt-Produkte erfüllen diesen Standard und somit den erwünschten Zweck nicht.

Besondere Bedeutung im Zusammenhang mit Erschöpfung respektive Motivation und Antrieb kommt dem Botenstoff Serotonin zu. Serotonin gilt als "Stimmungsaufheller".

Depressive Verstimmungen stehen in Zusammenhang mit einem Mangel an Serotonin. Auch Angst und Aggression werden damit in Verbindung gebracht. Zudem wird angenommen, dass Serotonin den aktiven, aufmerksamen Wachzustand nach einer Schlafphase fördert. Serotonin MUSS TÄGLICH vom Körper selbst im Gehirn synthetisiert werden. Hierzu wird die spezielle Aminosäure L-Tryptophan benötigt, welche über die Nahrung aufgenommen werden muss.

Jedoch konkurriert L-Tryptophan im Körper mit vielen anderen Aminosäuren um den Eintritt in die entsprechenden Gehirnareale, so dass genügend Tryptophan nicht immer auch genügend Serotonin bedeutet.

An dieser Stelle gewinnt regelmäßiges körperliches Training an Bedeutung. Durch Krafttraining (auch kurze Sequenzen) oder etwas längeres Ausdauertraining werden nicht nur Stresshormone abgebaut sondern andere, eben konkurrierende Aminosäuren in die arbeitende Muskulatur transportiert (Tryptophan wird hier nicht gebraucht!). Die Relation des freien Tryptophans erhöht sich somit und es wird prozentual mehr Tryptophan im Gehirn aufgenommen, woraus wiederum mehr Serotonin synthetisiert werden kann.

Somit steht Serotonin als Stimmungsaufheller indirekt mit der Nahrungsaufnahme und Bewegung in Verbindung.

Neben dem Bau- und Reglerstoff Eiweiß benötigt Ihr Körper außerdem Energie zum Verbrennen. Energie wird von Aminosäuren nicht geliefert.

Energie, die Ihrem Stoffwechsel gut tut und Ihre Stimmungen nicht beeinträchtigt, erhalten Sie im besten Falle von gesunden Fetten, im zweitbesten Falle aus langkettigen Kohlenhydraten und im schlechtesten Falle aus "leeren" Kohlenhydraten oder "schlechten" Fetten.

Gesunde Fette sind enthalten in Leinöl, Rapsöl, in Maßen Olivenöl, fetten Fischen, Nüssen, Avocado, Samen, Kokosfett.

Nehmen Sie nicht genügend Energie über den Tag verteilt zu sich, kommt es spätestens am Nachmittag zu einem Leistungseinbruch, geistig wie körperlich.

Sie fühlen sich schlapp, weil Ihnen schlichtweg tatsächlich die Energie fehlt.

Gleiches passiert, wenn Sie in Ihre Ernährung durch zu viele Kohlenhydrate sogenannte Zuckerspitzen einbauen, das heißt, wenn Sie viel Zucker und einfache Kohlenhydrate (Weißmehl, Kekse, Schokolade, Süßwaren, Nudeln, Reis, BROT) zu sich nehmen. Dies hat einen schnellen und hohen Anstieg des Blutzuckerspiegels zur Folge, Sie erleben ein Zucker-High, von dem Sie umso tiefer und schneller in ein Zucker-Loch fallen. Dort angekommen fühlen Sie sich extrem schlapp (und dennoch unruhig) und ihr Körper verlangt nach der nächsten Zuckerspitze.

Entsprechend schwankend reagiert Ihre Laune und Ihre Stressresistenz.

Sinnvoller ist es, wenn es überhaupt Kohlenhydrate sein müssen, diese in Form von Gemüse und Früchten, roh und gekocht, zu sich zu nehmen. Wenn schon Getreide, dann die sogenannten "Pseudogetreide" wie Amaranth oder Quinoa oder Urgetreide wie Dinkel, Emmer und Kamut im vollen Korn. Diese erhöhen weniger schnell Ihren Blutzuckerspiegel, beeinflussen nicht derart drastisch Ihren Stimmungspegel und Sie sind länger gesättigt und leistungsfähig.

Ebenso lohnt sich ein maßvoller Umgang mit Koffein und Zucker in Getränken. Auch hier gilt, je größer der Aufputsch-Effekt, umso tiefer das Energieloch danach.

Greifen Sie möglichst nicht zu Light-Produkten mit Zuckeraustauschstoffen. Diese führen ebenso zu einem Energietief und dem Verlangen nach "echtem" Zucker.

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente haben eine enorme Wirkung auf unser Immunsystem und werden als Schutz- und Reglerstoffe für allerlei Stoffwechselvorgänge und Funktionen unseres Körpers benötigt.

Gerade in stressigen Zeiten oder wenn unser Enegieniveau ohnehin sehr niedrig ist, brauchen wir eine ausreichende und vielseitige Vitaminzufuhr.

Dabei ist es wichtig, diese über den Tag verteilt in kleinen Portionen und nach Möglichkeit zu einer Mahlzeit zu sich zu nehmen. Denn manche Vitamine sind wasserlöslich und werden nicht gespeichert, wenn sie in großer Menge auf einmal vorhanden sind. Für andere Vitamine benötigt der Körper Fettsäuren, um diese zu verwerten.

Jedes verarbeitete Lebensmittel ist so gut wie befreit von Vitaminen und Mineralstoffen!

Eine gute Richtlinie ist eine handvoll frisches Obst und Gemüse verschiedener Farben zu den Mahlzeiten zu essen. Wollen Sie Ihre Obst- und Gemüsemischung als eigenständige Mahlzeit oder Snack zu sich nehmen, essen Sie vorab ein paar Nüsse.

Besondere Beachtung sollten Sie den Vitaminen B6 und B12 schenken, denn sie sind eine sehr gute Nervennnahrung. Vitamin B6 wird in der Regel mit einer ausgewogenen Ernährung ausreichend aufgenommen, Vitamin B12 ist hauptsächlich in Fleisch enthalten und kann über eine rein pflanzliche Ernährung meist nicht ausreichend aufgenommen werden. Alternative Lieferanten sind Milchprodukte und Eier.

Bevor Sie über eine Unterstützung mit Nahrungsergänzungsmitteln nachdenken lohnt sich eine biochemische Analyse bei einem erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker, um eine gesicherte Ausgangsbasis für einen gezielten Ausgleich zu erhalten.

Nicht zuletzt achten Sie auf die Basis! Trinken Sie ausreichend und bewegen Sie sich regelmäßig!

Du bist was du isst.

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