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Burnout 

Erstmals beschrieben wurde das Burnout-Syndrom 1974 von dem Psychologen und Psychoanalytiker H.J. Freudenberger, der nach jahrelangem großem beruflichen und ehrenamtlichen Engagement bei sich selbst das Krankheitsbild diagnostizierte und diesem den Namen "Burnout-Syndrom" gab.

Es liegt keine einheitliche Definition des Burnout-Syndroms vor.
Es handelt sich immer um ein sehr individuelles Bündel an Symptomen ohne alleinige Ursache, abgrenzbaren Auslöser und definierbares Endstadium.

Das Burnout-Syndrom wird laut ICD-10 (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems*) unter einer Z-Diagnose mit dem Wortlaut „Ausgebrannt sein“ und „Zustand der totalen Erschöpfung“ erfasst.
Der Abschnitt „Z“ enthält „Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen“. Der dem Burnout übergeordnete Abschnitt führt die Bezeichnung "Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung".**

*deutsch: Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme
**aus ICD-10 online WHO 2013


Ein Burnout entsteht nicht über Nacht, es verläuft in einem Prozess, der durch verschiedene Phasen gekennzeichnet ist.  


"Den Risikofaktor" und "die Burnout-Persönlichkeit" gibt es nicht.
Die Enstehung eines Burnout-Syndroms resultiert immer aus einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Dabei spielt unsere Persönlichkeit ebenso eine Rolle wie Anforderungen und Belastungen von "Außen".
 

Nicht jede Erschöpfung ist ein Burnout und jedes Burnout-Syndrom ist individuell.
Genauso wie eine Vielzahl von Faktoren bei der Enstehung eines Burnout Einfluss haben, so treten mit ihm viele unterschiedliche Symptome auf.

Betroffene klagen über innere Leere, allgemeine Lustlosigkeit, fühlen sich zugleich unruhig und doch völlig antriebslos. Frustration, Aggression, Launenhaftigkeit, Konzentrationsschwäche, das Gefühl "alles wächst einem über den Kopf", bis hin zum Empfinden einer absoluten Sinnlosigkeit sind klassische Symptome eines Burnout-Syndroms.
Die Übergänge zu einer Depression und weiteren psychosomatischen Erkrankungen sind fließend.


Erst körperliche Begleiterscheinungen machen den Betroffenen wirklich aufmerksam.
Zunächst machen die klassischen "Stress-Symptome" wie Magen-Darm-Beschwerden (Reizdarm, Sodbrennen, Verdauungsprobleme...), Kopf- und Rückensschmerzen und Reaktionen des vegetativen Nervensystems (Schlafstörungen, erhöhte Herzfrequenz und erhöhter Blutdruck), dem Betroffenen zu schaffen.

Häufig werden die Erstsymptome nicht ernst genommen und mit schnellen Akutmitteln eine gewisse Zeit lang erfolgreich bekämpft, bis sie sich derart verschlimmern, chronisch werden oder weitere Symptome dazukommen, bis "gar nichts mehr geht".
 

Die körperlichen Beschwerden können stark variieren und ein ernsthaftes, gesundheitsgefährdentes und alltagseinschränkendes Ausmaß annehmen.
Der Besuch in der Arztpraxis erfolgt in der Regel erst dann, wenn der Betroffene die deutlichen Beeinträchtigungen im Beruf oder der Alltagsbewältigung nicht mehr leugnen oder kompensieren kann.

Es können keine organischen Ursachen festgestellt werden.

Die Vielfalt der Symptome sowohl auf körperlicher als auch psychischer Ebene machen deutlich, dass das Burnout-Syndrom als Ungleichgewicht des ganzen Körpers zu sehen ist.


Ein Burnout-Betroffener empfindet seinen Zustand als Schwäche und hat Schwierigkeiten damit, ihn sich und anderen einzugestehen. 
Die Akzeptanz des Burnout als multifaktorielle Krankheit und die offene Begegnung mit den eigenen Symptomen ist unabdingbare Voraussetzung für eine Genesung.

Der Weg aus der Erschöpfung oder eine Prävention ist möglich und gestaltet sich ebenso individuell wie das Syndrom selbst.
 

Ohne professionelle Unterstützung fehlt der Zugang zu erfolgsversprechenden Ansätzen und Betroffene setzen sich selbst einem kontraproduktiven Druck aus.
Da Persönlichkeitsmerkmale und unbewusst ablaufende Mechanismen bei der Genesung eine zentrale Rolle spielen ist entsprechende Hilfe, Unterstützung und Anleitung die Grundvoraussetzung, um nicht weiter in den Strudel der Erkrankung zu geraten.

Ebenso unterstützend und stärkend ist neben einer individuellen Therapie der Austausch mit anderen Betroffenen.
Wer Anzeichen bei sich erkennt, kann einiges dafür tun, zurück zu seiner vollen Schaffenskraft und Lebensfreude zu gelangen.

Ob und in welchem Ausmaß Ihre Erschöpfung Krankheitswert besitzt oder für Sie in irgendeiner Weise problematisch ist, entscheiden auf dieser Seite nur Sie.

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